little bitch
12. Mai 2008 | 21:52 Uhr | Label: Games
Achtung, der folgende Eintrag enthält massiv Spoiler, deshalb nochmal fettgedruckt: Der folgende Eintrag enthält massiv Spoiler, klar?
Also, folgendes: Dimitri macht einen H-Deal für Pegorino, den man sicher einfach durchziehen kann. Wenn man vergisst, dass Dimitri Romans Taxiunternehmen niedergebrannt hat. Und die Wohnung. Und für das "Tiefpunkt"-Achievement gesorgt hat. Problem: Mittlerweile arbeitet man für Pegorino, der will, dass man den Deal macht. Selbst Roman sagt, dass man mittlerweile besser dran ist und vergessen soll, was damals mit Dimitri war, schließlich steht die Hochzeit mit Malorie bevor. Wäre da nicht Kate, die katholische, gut situierte Kate, die nie etwas mit Nico hatte, die man immer nur nach Hause gefahren hat, ohne danach mit in ihre Bude zu gehen. Die Liebe seines Lebens, die Frau, die alles Böse ins Gute umkehren könnte. Die Frau, die sagt, dass sie mit Nico nichts mehr zu tun haben will, wenn er sich für den Deal und damit gegen seine Ehre, die ihm gebietet, Dimitri zu den Fischen zu schicken, entscheidet. Scheiß Wahl. Geld oder Liebe.
Liebe.
Dimitri auf dem Schiff kaltzustellen ist alles andere als einfach, glücklicherweise liegen einige Healthpacks und Westen herum, sonst würde das ein Fiasko. Klappt beim ersten Versuch, wenn auch nur denkbar knapp. Schön, dass die Mission "A Dish best served cold" heißt, der Vulkanier fühlt sich da gleich heimisch. Leider nicht sehr cold rangegangen, was die Sache sehr hot macht, wie gesagt: noch ein, zwei Schüsse abbekommen und es wäre nichts geworden. So bekommt Dimitri zwei Kugeln aus dem Desert-Eagle-Fake in die Brust und eine in den Kopf. Scheisskerl. Danach die Hochzeit von Roman, es läuft alles blendend, das Spiel könnte hier enden. Würde nicht Kate vor der Kirche erschossen. Sie stirbt in Nicos Armen, womit alles klar ist: Pegorino war es, Pegorino muss draufgehen. Aber sowas von.
Klar, wir hätten uns anders entschieden können, hier ist das Spiel echt böse: Einfach den H-Deal mit Dimitri durchziehen und die Vergangenheit vergangen sein lassen, einfach das Geld machen und dafür Kates Sympathie verspielen. Und dann? Keine Ahnung, soweit haben wir es ja nicht kommen lassen.
Nun ist sie tot. Das Spiel hat keinen Sinn mehr, der Himmel ist rot, es gibt nur noch eins: Rache. In der mit großem Abstand unfair-schwersten Mission in rund 40 Stunden "GTA IV". Die Ballerei ist geschenkt, die Verfolgungsjagd auf dem Motorrad auch, nur der Stunt und die Ballerei vom Helikopter aus sind es, die diese allerletzte Mission zum miesesten überhaupt machen. Aber dennoch nicht unschauffbar. In der Dunkelheit findet Pegorino sein Ende, eine solide 7,62mm aus der AK47 bläst ihm den Hinterkopf weg. Danach Kamerafahrt nach oben, die Freiheitsstatue erscheint. Es ist zu Ende, der Amerikanische Traum ist aus.
75 Prozent durchgespielt, "GTA IV" inklusive 20-minütigem Abspann sind geschafft. das Spiel ist dennoch lange nicht zu Ende. Und genau deshalb so verdammt groß.
Also, folgendes: Dimitri macht einen H-Deal für Pegorino, den man sicher einfach durchziehen kann. Wenn man vergisst, dass Dimitri Romans Taxiunternehmen niedergebrannt hat. Und die Wohnung. Und für das "Tiefpunkt"-Achievement gesorgt hat. Problem: Mittlerweile arbeitet man für Pegorino, der will, dass man den Deal macht. Selbst Roman sagt, dass man mittlerweile besser dran ist und vergessen soll, was damals mit Dimitri war, schließlich steht die Hochzeit mit Malorie bevor. Wäre da nicht Kate, die katholische, gut situierte Kate, die nie etwas mit Nico hatte, die man immer nur nach Hause gefahren hat, ohne danach mit in ihre Bude zu gehen. Die Liebe seines Lebens, die Frau, die alles Böse ins Gute umkehren könnte. Die Frau, die sagt, dass sie mit Nico nichts mehr zu tun haben will, wenn er sich für den Deal und damit gegen seine Ehre, die ihm gebietet, Dimitri zu den Fischen zu schicken, entscheidet. Scheiß Wahl. Geld oder Liebe.
Liebe.
Dimitri auf dem Schiff kaltzustellen ist alles andere als einfach, glücklicherweise liegen einige Healthpacks und Westen herum, sonst würde das ein Fiasko. Klappt beim ersten Versuch, wenn auch nur denkbar knapp. Schön, dass die Mission "A Dish best served cold" heißt, der Vulkanier fühlt sich da gleich heimisch. Leider nicht sehr cold rangegangen, was die Sache sehr hot macht, wie gesagt: noch ein, zwei Schüsse abbekommen und es wäre nichts geworden. So bekommt Dimitri zwei Kugeln aus dem Desert-Eagle-Fake in die Brust und eine in den Kopf. Scheisskerl. Danach die Hochzeit von Roman, es läuft alles blendend, das Spiel könnte hier enden. Würde nicht Kate vor der Kirche erschossen. Sie stirbt in Nicos Armen, womit alles klar ist: Pegorino war es, Pegorino muss draufgehen. Aber sowas von.
Klar, wir hätten uns anders entschieden können, hier ist das Spiel echt böse: Einfach den H-Deal mit Dimitri durchziehen und die Vergangenheit vergangen sein lassen, einfach das Geld machen und dafür Kates Sympathie verspielen. Und dann? Keine Ahnung, soweit haben wir es ja nicht kommen lassen.
Nun ist sie tot. Das Spiel hat keinen Sinn mehr, der Himmel ist rot, es gibt nur noch eins: Rache. In der mit großem Abstand unfair-schwersten Mission in rund 40 Stunden "GTA IV". Die Ballerei ist geschenkt, die Verfolgungsjagd auf dem Motorrad auch, nur der Stunt und die Ballerei vom Helikopter aus sind es, die diese allerletzte Mission zum miesesten überhaupt machen. Aber dennoch nicht unschauffbar. In der Dunkelheit findet Pegorino sein Ende, eine solide 7,62mm aus der AK47 bläst ihm den Hinterkopf weg. Danach Kamerafahrt nach oben, die Freiheitsstatue erscheint. Es ist zu Ende, der Amerikanische Traum ist aus.
75 Prozent durchgespielt, "GTA IV" inklusive 20-minütigem Abspann sind geschafft. das Spiel ist dennoch lange nicht zu Ende. Und genau deshalb so verdammt groß.

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